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Schweine-Rassen


Schwäbisch-Hällische Schwein
Sau 225 - 275 kg
80 cm
Eber 275 - 350 kg
90 cm
Beschreibung:
hochbeinig, mit langem, schmalen Kopf, Schlappohren, weißes
Band über dem Rumpf, Hals und Kopf, Hinterseite der Oberschenkel
schwarz, Schwanz schwarz mit weißer Spitze, grauer "Säumungsstreifen"
am übergang von schwarz und weiß durch weiße Borsten
auf pigmentierter Haut, widerstandsfähig, außergewöhnlich
fruchtbar mit bis zu 12 Ferkeln pro Wurf
Geschichte:
Ursprungsland Württemberg
König Wilhelm I von Württemberg importierte 1821 chinesische
Maskenschweine um sie mit den einheimischen Landrassen zu kreuzen
um einen höheren Fettanteil zu erlangen.
Im 19. Jahrhundert folgten Kreuzungen mit verschiedenen englischen
Rassen (meist Berkshire). Die aus dieser Verpaarung entstandenen
Hybriden, wurden wieder mit der ursprünglichen Landrasse zurückgekreuzt.
Das Deutsche Sattelschwein ist die Kreuzung (eigene Rasse) aus dem
Schwäbisch-Hällischen und dem Angler Sattelschwein. Das heutige
Schwäbisch-Hällische konnte aus geringen Altbeständen nahezu
unverfälscht wiederbelebt werden
Verbreitung:
bis zu den 70er Jahren waren die Schwäbisch-Hällischen
Schweine vorwiegend in Schwäbisch-Hall, Crailsheim, Bad-Mergentheim,
Künzelsau, Öhringen und angrenzende Gebiete verbreitet
gewesen
heute in vereinzelten süddeutschen Ländern, Insgesamt
gibt es nur noch 4 Herdbuchstämme und ca. 30 Züchter dieser
alten Rasse
http://www.besh.de/pdf/ueberuns/shl/SH_Zuchtgeschichte.pdf
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